In dieser Session geht es darum, wie man mit seinen eigenen Unternehmensinformationen von der Blogger Szene akzeptiert wird.
Diese Mitschrift wird während der Session erstellt. Bitte verzeiht also Tippfehler oder Ähnliches...
Miranda Meier und Jörg Schlottke bieten diese Session an.
Die Arbeit beginnt mit Recherche und Monitoring. Das heißt, es gilt zu überwachen, was über die eigenen Themen oder das eigene Unternehmen von Bloggern geschrieben wird. Ein Tagungshotel wird wahrscheinlich ein Interesse an einem erfolgreichen MICE- oder Event-Blog haben. Ein Gourmet Restaurant sollte wissen, welche Genießer-Blogs oder vielleicht auch Hobbyköche- Blogs. Auch nahe Themenblogs können spannend sein. Im Falle des Restaurants vielleicht ein Blog über Weine, Bio-Lebensmittel oder alles, was mit hochwertigem Essen & Trinken zu tun hat.
Es geht also in dieser Session darum, wie man Blogger auf sich aufmerksam macht. Klar ist, es funktioniert nicht, wie die klassische PR und das alte Umwerben der Redaktionen oder Journalisten.
Das Monitoring funktioniert mit Google Reader und anderen Monitoring Tools. Überwachen sollte man (Tipps von Miranda vom Estrel):
- Name/ Hotel / Marke
- Name GF/ Direktion
- Links zur Webseite
- Relevante Stichworte, wie Name von Veranstaltungen, die im eigenen Hause stattfinden, Themen der Region, Themen aus eigenen Geschäftsfeldern.
Welche Blogs sind relevant?
Dies beantwortet die Frage, welche Blogs die Unternehmenskommunikation überwachen sollte Dabei wird geprüft, die Zahl der Leser, wie glaubwürdig ist der Blogger, ist er ein Meinungs-Beeinflusser, wer folgt ihm oder ihr.
Laut Jörg Schlottke ist ein sehr gutes Monitoring Tool Google Reader.
Um von Bloggern als Storyteller wahrgenommen zu werden, muss man sich klug annähern. Blogger haben keine Lust zum Werbeverteiler zu werden.
Zum Annähern, kann man Blogs kommentieren, aber wirklich nur, wenn man etwas zu sagen hat. Spannende, exklusive Inhalte liefern und relevanten Content liefern. Unklar ist, ob man die Blogger, wie früher die Journalisten „verwöhnen“ sollte. Spezieller Zimmerpreis, Gutscheine für Verlosungen anbieten, Blogger zum Hoteltester einladen….
Aus der Diskussion wird klar: Die erfolgreichen Blogger haben wenig Interesse an oberflächlicher PR – Betreuung.
Das Einzige, was wirklich erfolgreich ist, ist die Lieferung von wirklich gutem Content, der maßgeschneidert sein muss für die Themen des Bloggers.
Eigentlich wohl die gleiche Regel, wie die erfolgreichen Redaktionen betreut werden wollen. Einen Ansprechpartner, der wirklich ehrlich Auskunft gibt, wenn es um Fragen geht. Erste Erfahrungen gibt es auch mit Pressereisen, zu denen Journalisten, Blogger und andere, wichtige Mittler eingeladen werden. Das geht aber wohl nur mit einem wirklich ausgezeichneten, bestehenden Netzwerk. Denn „irgendwem“ schenken weder Blogger noch Journalisten ihre Zeit.
Alle, die von Bloggern gefunden werden wollen, müssen von der eigenen Seite themenspezifische RSS Feeds aufbauen. Ganz wichtig, ist die klare Themenausrichtung.
Das Besondere ist, dass die relevanten Blogger vielleicht nicht so einfach zu finden sind, wie die Redaktionen. Gute Strategie: sich finden lassen, in dem man selbst relevante Inhalte bereitstellt. Wenn ein Blogger ein Thema recherchiert, fragt er doch vielleicht auch Google.
Aus der Bloggerwelt kommen die folgenden Kommentare:
- Keine Bestechung
- Keine klassischen PR Texte (SPAM … was ist eigentlich ein klassischer PR Text smile)
- Und akzeptieren, dass offen und eventuell auch negativ berichtet wird.
Einigkeit besteht, dass es sich lohnt, sich mit dieser Szene zu beschäftigen, denn viele haben eine erhebliche Reichweite und eine sehr klare definierte Zielgruppe.